Wissenschaftliches Arbeiten (Teil 2) – Inhaltsverzeichnis und Aufbau

Das Thema ist bereits gewählt und eingegrenzt.  Die Recherchen sind durchgeführt, Bücher, Aufsätze und Artikel gelesen, analysiert und ausgewertet.

An sich könnte jetzt losgeschrieben werden, was das Zeug hält. Aber auch wenn es sich merkwürdig anhört: Es ist hilfreich, zunächst das Inhaltsverzeichnis zu erstellen.

Ohne fertige Kapitel? Ja! Denn wer sich vor dem Schreiben Gedanken über den Aufbau macht, kann sich strukturiert an die Arbeit setzen, ohne den roten Faden zu verlieren. Manchmal gibt es sehr nette Dozenten, die sich im Vorfeld das Inhaltsverzeichnis sogar einmal anschauen und Tipps zum Aufbau der Arbeit geben. Fragen kostet nichts…

Die Seite 3

Erste Regel: Nur alles, was NACH dem Inhaltverzeichnis kommt, wird innerhalb des Verzeichnisses aufgeführt. Das heißt, dass nicht mit Seite 1 begonnen wird, sondern meist mit Seite 3.

Wie das gemacht wird, ist von dem Programm abhängig, das benutzt wird, eine Anleitung ist aber leicht im Internet zu finden. (Siehe Linkliste am Ende dieses Artikels.)

Ran an die Gliederung

Nun kann der grobe Aufbau festgehalten werden.

Einleitung

Kapitel 1: Wissenschaftliches Arbeiten an Hochschulen/Universitäten

Kapitel 2: Angebote zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“  für Studienbeginner und  angehende Bachelor-/Masterabsolventen

Bereits jetzt sollte das Ziel der Arbeit bestimmt worden sein. Dieses Ziel sollte dazu dienen, neue und nützliche Erkenntnisse zu entwickeln.

Kapitel 3: Strategien zur Verbesserung der wissenschaftlichen Arbeitsweise an Hochschulen und Universitäten

Fazit

Feingliederung

Grundsätzlich ein logischer Aufbau: Trotzdem fehlt noch eine ganze Reihe an Informationen. Nachdem das grobe Gerüst steht, müssen die Teilaspekte gewählt werden:

Kapitel 1: Wissenschaftliches Arbeiten an Hochschulen/Universitäten

Kapitel 1.1: Das Erlernen wissenschaftlichen Arbeitens ohne ein spezifisches Kursangebot

Kapitel 1.2: Entwicklung der Angebotssituation für diese Kurse seit dem Jahr  XY

Bei der Nutzung von Unterkapiteln gilt folgende Regel: Es müssen immer mindestens zwei! Gliederungspunkte aufgeführt werden.

Kapitel 2: Angebote zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“  für  Studienbeginner und angehende Bachelor-/Masterabsolventen

Kapitel 2.1: Angebote für Studienbeginner

Kapitel 2.2: Angebote für angehende Bachelor-/Masterabsolventen

Kapitel 2.3: Vergleich der Angebote für Studienbeginner und angehende Bachelor-/Masterabsolventen

Kapitel 3: Strategien zur Verbesserung der wissenschaftlichen Arbeitsweise von Studierenden an Hochschulen und Universitäten

         Fazit

An diesem Beispiel zeigt sich sehr schön, dass bei der Grob-/ und Feingliederung neue Schwerpunkte für die Bearbeitung des gewählten Themas entstehen können. Die ursprüngliche Untersuchung der wissenschaftlichen Arbeitsweise allgemein hat sich als zu schwammig erwiesen und wird spezifisch (Angebotssituation) angepasst.

Dies ist natürlich nur ein Beispiel und dient ausschließlich der Orientierung, was den ersten Aufbau eines Inhaltsverzeichnisses betrifft. Für eine tatsächliche wissenschaftliche Arbeit muss das Thema gut recherchiert, qualitativ hochwertig und detailliert genug sein.


Linkliste


Seitenzahlen ab Seite 3 – Word

Inhaltsverzeichnis und Deckblatt ohne Seitenzahlen – Word

Video-Tutorial: Seitenzahlen erst ab Seite 3 – Word

Seitenzahlen ab Seite 3 – OpenOffice

Seitenzahlen ab Seite 3 – Mac/Pages