Lektorat – was ist denn das?

analyse; angebot; aufgabe; ausbildung; beratung; beruf; brainstorming; business; coaching; denkprozess; erfahrung; erfolg; erfolgreich; finanzen; GlŸhbirne; handeln; herausforderung; hilfe; konzentration; konzept; konzeptionell; kreativitŠt; leistung; leistungsfŠhigkeit; lernen; lšsung; management; erfolgreich; motivation; nachfrage; optimierung; orientierung; planung; potential; problem; problemanalyse; problembewŠltigung; problemmanagement; produktion; produktivitŠt; schulung; strategie; support; system; team; teamplayer; training; verbesserung; zustand; optimistisch

Die Stirn legt sich kraus, eine Augenbraue hebt sich. „Lektorat? Was soll denn das sein?“, werde ich gefragt. Mir wird bewusst, dass dieser Begriff ein Fachbegriff ist, der nicht jedem geläufig ist und auch nicht geläufig sein muss. Immerhin kommt der Zusatz: „Das hat doch was mit Sprache zu tun, oder?“

Richtig!

Ein Lektorat kümmert sich um schriftlich festgehaltene Sprache. Texte in jeder Form leben von Lesbarkeit, Ausdruck und Struktur – unabhängig vom Inhalt. Der Leser sollte den ihm vorliegenden Text einfach lesen und verstehen können. Satzzeichen helfen dabei immens.

Serviettenesser und betrunkene Dichter

Kommas, auch bezeichnet als Kommata, können einen Satz ganz schön verändern. Manchmal wird dadurch der ganze Sinn verdreht:

„Sie begann die Serviette auf dem Schoß zu essen.“

Sie hat die Serviette gegessen?

Nein, nein, nein. Da fehlt nur was…

„Sie begann, die Serviette auf dem Schoß, zu essen.“

Auch Groß- und Kleinschreibung sind in Ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzen, wie folgendes Beispiel aus einer Textnachricht zeigt:

„Hast du es schon gehört? Dieter ist dichter.“

„Als wer? Wieviel hat der denn gestern getrunken?“

„Was hat das denn damit zu tun? Er veröffentlicht jetzt Gedichte!“

„Ach er ist Dichter!!!“

„Sag ich doch!“

Nicht lustig

Es gibt viele lustige Beispiele. Der Spaß hört allerdings auf, wenn es um sehr wichtige Texte geht.

Kein Dozent lacht über die sprachlichen Mängel einer Arbeit. Er ärgert sich und es lenkt vom Inhalt ab. Wenn das Lesen anstrengend wird, wird anders korrigiert.

Kein Kunde lacht über Fehler in seinen gedruckten Produkten. Er erwartet eine Neuauflage – fehlerfrei – und das kostet Geld.

Ein potentieller Kunde lacht vielleicht über einen Fehler im neusten Werbeplakat, aber traut er der betreffenden Firma Sorgfältigkeit zu?

Vorsorgen statt Nachsehen

Ein Lektor – aus dem lateinischen „lector“ = Leser – liest, überprüft und korrigiert Texte.

Fehlerfreie Texte sind ein Gütesiegel für den Kunden und für Sie selbst.